Prim. Dr. Johann Umschaden

Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie

Ärztlicher Leiter der Schwarzl Klinik und Belegarzt

 

Die Oberarmstraffung

 

Durch die Erschlaffung der Haut und der Weichteile hat sich überschüssiges Gewebe an der Innenseite oder Außenseite gebildet. Durch den Eingriff soll der Gewebeüberschuss entfernt werden und eine Straffung herbeigeführt werden.

Bei Straffung an der Oberarminnenseite wird überschüssiges Gewebe über einen Hautschnitt entfernt. Der Hautüberschuss wird entfernt, das verbleibende Gewebe eventuell durch Fettabsaugung ausgedünnt. In der Wunde werden Drainagen zum Absaugen von Wundsekret und Blut eingelegt. Die Narbe verläuft am Übergang der Oberarm Innenseite zur Oberarm Rückseite. Bei sehr schlaffer Haut ist es zusätzlich manchmal notwendig, den Schnitt bogenförmig über die ellbogeninnenseite zu verlängern.
Ein Taubheitsgefühl im Bereich der gestrafften Hautareale ist postoperativ durch die Durchtrennung von kleinen Hautnerven vorhanden. Die Sensibilitätsstörung normalisiert sich im Allgemeinen innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten.

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Die Bauchdeckenstraffung

Durch eine Überdehnung der Weichteile des Bauches oder durch Einlagerung von Fettgewebe besteht ein mehr oder weniger großer Hautüberschuß im Unterbauchbereich.

Ziel des Eingriffes ist es, die überschüssige Haut und das Fettgewebe zu entfernen, wobei die Bauchdecke gespannt wird und der Bauchnabel in der Regel neu eingenäht wird. In den meisten Fällen kann auch eine Erschlaffung der muskulären Bauchdecke vorhanden sein, sodass auch hier eine Raffung notwendig ist.
Gelegentlich treten an den Wundenden kleine Dog Ears auf, die in Lokalanästhesie korrigiert werden können. Nach der Drainageentfernung kann es notwendig sein, Wundflüssigkeitsansammlungen (Serome) durch Punktion abzuleiten.

Bei der Bauchdeckenstraffung kommt es zu einer Verbesserung der Bauchkontur. Bei ausgeprägter, neuerlicher Gewichtszunahme kann jedoch die Bauchdecke wieder ausgedehnt werden.

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Die Oberschenkel- & Gesäßstraffung

Durch die Erschlaffung der Haut und der Weichteile hat sich überschüssiges Gewebe an der Innenseite oder Außenseite gebildet. Durch den Eingriff soll der Gewebeüberschuss entfernt werden und eine Straffung herbeigeführt werden.

Bei Straffung an der Oberschenkelinnenseite wird überschüssiges Gewebe über einen Hautschnitt im Schritt an der Grenze zur Leisten- und Schamregion entfernt. Der Hautüberschuss wird entfernt, das verbleibende Gewebe eventuell durch Fettabsaugung ausgedünnt. In der Wunde werden Drainagen zum Absaugen von Wundsekret und Blut eingelegt. Der Haut und Weichteilmantel wird zur Oberschenkelfascie hin fixiert und die Haut wird mit feinen Nähten vereinigt. Die Narbe verläuft später im Schritt und ist am stehenden Patienten kaum sichtbar. Ein Taubheitsgefühl im Bereich der gestrafften Hautareale ist postoperativ durch die Durchtrennung von kleinen Hautnerven vorhanden. Die Sensibilitätsstörung normalisiert sich im Allgemeinen innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten.

Die Straffung an der Oberschenkelaußenseite oder der Gesäßregion erfolgt nach der gleichen Technik, wobei die spätere Narbe an der Außenseite verläuft.

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